Praxen für Logopädie

Myofunktionelle Störungen

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Aphasien

Aphasien sind erworbene Sprachstörungen nach vollendetem Spracherwerb. Ursache können Schlaganfälle, Blutungen im Gehirn, raumfordernde Prozesse wie Tumore etc. sein.

Hierbei können die Bereiche des Sprechens, Verstehens, Schreibens und Lesens unterschiedlich schwer betrofen sein. Jede Aphasie äußert sich anders, entsprechend dem Ort und Ausmaß der vorangegangenen Ursache. So können hauptsächlich sogenannte Wortfindungsstörungen auftreten ( „es liegt mir auf der Zunge..., ich komme nicht drauf“) bis hin zur Unfähigkeit sich verbal mitzuteilen.

Die Ziele in der Aphasietherapie sind vielfältig und richten sich nach der Schwere der Störung. So kann ein Ziel die vollständige Wiederherstellung oder aber die Verbesserung der derzeitigen Sprachfähigkeiten sein, um somit eine Erleichterung im Alltag zu schaffen. Hierbei werden Strategien erarbeitet, die dem Patienten den Umgang im gesellschaftlichen Leben erleichtern sollen. In besonders schweren Fällen, in denen das Sprechen nicht wieder aktiviert werden kann, ist der Einsatz eines Kommunikationsmittels sinnvoll.

Eine zusätzlich logopädisch zu behandelnde Störung, die häufig bei Aphasien mit auftritt, ist die Sprechapraxie. Die Sprechapraxie ist eine Störung der Handlungsplanung beim Sprechen, die sich auf die Sprechmotorik und deren geplante Bewegung auswirkt. Symptomatisch fallen starke Suchbewegungen beim Patienten auf.

Zu Beginn der Behandlung steht die Diagnostik, hierbei benutzen wir die zur Zeit gängigen Diagnostikverfahren wie z.B. LEMO-Diagnostik, AAT, etc.