Praxen für Logopädie

Myofunktionelle Störungen

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Störung im Spracherwerbprozess

Hierbei kann die Aussprache, der Wortschatz, das Sprachverständnis und die Grammatik betroffen sein. Während der ersten drei Lebensjahre erwerben Kinder die meisten Laute ihrer Muttersprache. Auf dem Weg zu einem vollständigen Lautinventar durchlaufen sie verschiedene Phasen in denen Wörter vereinfacht ausgesprochen werden, indem Laute ausgelassen oder ersetzt werden. Dies geschieht mit einer rein zeitlichen Variation von  3- max. 6 Monaten innerhalb der ersten vier Lebensjahre. Weicht Ihr Kind von dieser Norm ab, so spricht man von einer Aussprachestörung.

Beispiele: Toffer statt Koffer, Hing statt Ring, Suh statt Schuh.

Hat ihr Kind einen eingeschränkten Wortschatz,  kennt es viele Begriffe nicht und ihm fehlen dadurch die Worte, um sich auszudrücken. Die Kinder verwenden häufig Stellvertreter ( „das Dings da…..“)

Ist das Sprachverständnis betroffen versteht es nicht den Sinn bzw. die Bedeutung von Gesprochenem. Fragen oder Aufträge werden sinngemäß nicht erfasst.

Ist die Grammatik des Kindes nicht altersgemäß, so spricht man vom Dysgrammatismus. Die Worte im Satz sind verdreht oder Grammatikregeln werden nicht richtig angewandt. Beispiele: „Der Junge fahrt das Auto.“ „Das Eis ich möchte essen“, „Die Ball ist grün“, Mehrzahlbildung: „Esels, Apfeln“

In der Therapie wird nach ausführlicher Diagnostik der Behandlungsschwerpunkt  ermittelt. Für eine umfassende Diagnostik ist für uns neben speziellen logopädischen Testverfahren eine ganzheitliche Sicht auf die Entwicklung des Kindes notwendig.

Hierzu überprüfen wir zusätzlich die Bereiche der Sensorik (Sinnesverarbeitung) sowie Motorik ( Bewegungsentwicklung). Die Zusammenarbeit mit Fachärzten und anderen Fachtherapeuten ist hierfür für uns selbstverständlich.